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Frühzeitige EMS-Zusammenarbeit reduziert Kosten und Time-to-Market

Pressemitteilung 05/2020




Viele Auftragsfertiger aus dem Bereich des Prototypenbaus und der Losgröße 1 kennen es: die gesamte Fertigung sowie die Mitarbeiter und die internen Strukturen sind ganz auf die flexible Herstellung von Kleinserien und Einzelstücken ausgelegt. Doch das, was der Endkunde an Daten und eventuellen Beistellungen liefert ist oftmals alles andere als fertigungstauglich. Wohl dem, der in seinem EMS-Team Mitarbeiter hat, die diese Hindernisse frühzeitig erkennen und dem Auftraggeber Lösungen aufzeigen, wie eine automatisierte Fertigung doch noch möglich ist. Denn oftmals sind die eingereichten Designdaten dafür nicht ausgelegt. Minimalabstände zwischen Leiterbahnen und Bauteilen wurden auf ein Maß gesenkt, dass diese sowohl in der Leiterplattenherstellung, im SMD-Druck und der Bestückung sowie in den ersten Funktionstests erheblichste Schwierigkeiten verursachen. Auch wenn der EMS-Dienstleister mit möglichen Lösungsvorschlägen auf den Kunden zugeht, heißt dies nicht, dass danach eine problemlose Herstellung möglich ist.

Natürlich stehen auch die Elektronikdesigner unter erheblichem Druck: Elektronik muss immer kleiner sein und immer mehr leisten können. Zudem kommt hinzu, dass sie die Kosten ebenfalls reduzieren sollen. Und hier liegt des Pudels Kern: in dem Moment, wo eine reibungslose Prototypen- und Losgröße 1-Fertigung nicht möglich ist, wird über das Thema Redesign nachgedacht werden müssen, welches schlussendlich ein weiterer Kostenfaktor ist. Hinzu kommt, dass das Redesign in der Regel auch ein Zeitfaktor ist, der die Time-to-Market des Endprodukts strapaziert. Besser ist es also, das Redesign nicht zu benötigen.

Durch das möglichst frühe Einbinden des EMS-Dienstleisters in die Produktneu- oder -weiterentwicklung kann ein Unternehmen dies erreichen. Denn die Fachleute des EMS-Dienstleisters können dem Entwicklungsteam mit Rat und Tat zur Seite stehen und auf mögliche Fertigungsherausforderungen aufmerksam machen. Die Entwicklungsunterstützung stellt u.a. sicher, dass ein sinnvoller Lagenaufbau stattfindet, die Leiterbahnen im richtigen Winkel verlegt werden, alle Bauteile einwandfrei auf der Leiterplatte platziert werden, die Footprints der Bauteile richtig angebracht werden und der jeweiligen Bauteilgröße entsprechen, sowie eine homogene Kupferverteilung stattfindet. Natürlich wird auch diese Dienstleistung Geld kosten, aber diese Kosten werden in keinem Vergleich zum Redesign stehen.

Diese Pressemitteilung wurde in Kooperation mit Butter and Salt tech marketing GmbH erstellt.

Veröffentlichung: September 2020

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